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Gründerstories: Pydro GmbH

GrĂ¼nderstories: Pydro GmbH

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PYDRO ist ein Cleantech-Startup, das energieautarke Sensoren für die intelligente Wasserinfrastruktur (Smart Water Networks) entwickelt, um in Wasserversorgungsnetzwerken Daten permanent erheben und senden zu können.

Urbanisierung, Wasserknappheit, steigende Energiepreise und alternde Wasserversorgungsnetze: Der Handlungsdruck auf Wasserversorger nimmt zu. Veraltete Rohrnetze, Rohrbrüche und Leckagen führen je nach Region zu Wasserverlusten in teilweise hohen zweistelligen Prozentbereichen. Ein erheblicher Energieeinsatz ist notwendig, um den Druck im Wassernetzwerk trotzdem auf konstantem Niveau zu halten. Über den flächendeckenden Aufbau von intelligenten Wasserinfrastrukturen, sogenannten Smart Water Netzwerken, könnten Wasserverluste und Energiekosten signifikant reduziert werden. Damit solche Netzwerke funktionieren, müssen allerdings eine Vielzahl von Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen und dementsprechend rund um die Uhr übertragen werden. Bisher haben Probleme in Zusammenhang mit der Stromversorgung den Einsatz neuer smarter Technologien beschränkt. Rohrleitungen sind in aller Regel unter Straßen und Bürgersteigen vergraben, eine Umrüstung ist mit hohen Investitionskosten verbunden. In netzfernen Gebieten fehlt der Zugang zu einer stabilen Stromversorgung häufig komplett. Da in smarten Wassernetzwerken in Echtzeit gemessen und gesteuert werden muss, ist der Einsatz von Batterien wenig zielführend. Autarke, leicht zu platzierende Sensorik ist eine echte Hürde für die Digitalisierung der Wasserwirtschaft.

PYDRO hat einen energieautarken Multisensor entwickelt, der sich aus dem Durchfluss in Wasserrohrleitungen selbst mit elektrischer Energie versorgen und Parameter wie Druck, Durchfluss und Temperatur in Echtzeit messen und übermitteln kann.

Mit Hilfe der Durchflussdaten kann das System z.B. dabei unterstützen Leckagen früher zu lokalisiert und so, kostenintensive Rohrbrüche zu verhindern. Langfristig soll das System auch die Wasserqualität überwachen.

„Im Technologiepark Warnemünde haben wir als junges High-Tech Startup ein Umfeld in dem wir flexibel wachsen können und auf die Unterstützung u.a. von TechnoStartUp sowie dem Enterprise Europe Network (EEN) zurückgreifen können, die wir in jeder Phase benötigen.“ 


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